© Changi Airport

FanGrid macht Flughafenbetreiber glücklich

Nach einem Retrofit ist am Changi Airport in Singapur ein FanGrid in Betrieb. Das ist nicht nur für die Betreiber eine gute Nachricht, sondern auch für die Reisenden.


Singapur ist ein Stadtstaat, der vor großen Herausforderungen steht – vor allem, wenn es um Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht. Deshalb hat die Regierung 2005 eine Initiative zur ökologischen Bewertung von Gebäuden gestartet. Sie basiert auf dem Building and Construction Authority (BCA) Green Mark Schema, einem führenden Bewertungssystem für grünes Bauen in den Tropen und Subtropen. Das ehrgeizige Ziel: 80 Prozent der Gebäude in Singapur sollen bis 2030 ihren Energieverbrauch drastisch reduzieren.

„Durch die Bereitstellung eines Standardmaßstabs, an dem sich Bauherren orientieren können, hat das BCA Green Mark Schema mehr Branchenakteure dazu gebracht, in ‚grüne‘ Gebäude zu investieren“, sagt Dina Bai, Marketing Manager bei ebm-papst South East Asia. Die Changi Airport Group ist einer dieser Akteure.

Die Changi Airport Group (CAG), eine Service-Ikone von Weltrang und Betreiber des Changi Airport Singapore – einem der besten Flughäfen der Welt – stellt Nachhaltigkeit stets in den Mittelpunkt. CAG war sich bewusst, dass die für die Kühlung der Terminalgebäude verbrauchte Energie für die meisten Emissionen sorgt, und beschloss deshalb, seine Klima- und mechanischen Lüftungssysteme zu optimieren. Das Ziel war es, die Lüftung energieeffizienter zu realisieren, ohne den Komfort zu beeinträchtigen.

Verbesserungspotenzial bei der Lüftung

Das CAG Mechanical and Electrical (M&E) Engineering-Team überprüfte die aktuelle Lage und stellte schnell Verbesserungspotenzial fest: Die herkömmlichen riemengetriebenen AC-Ventilatoren in den Klimageräten arbeiteten ineffizient und waren zudem noch schwer zu warten.

Diese Air Handling Units (AHUs) sind Schlüsselkomponenten der zentralen Klimatisierung und verteilen die kühle Luft in den riesigen 35 Terminalgebäuden. CAG nutzte hier die Gelegenheit, die führende Technologie von ebm-papst einzusetzen, um die Energieeffizienz weiter zu verbessern und die Betriebskosten für die Lüftungsanlagen zu senken.

Der Klimaschutz hat für ebm-papst Priorität. „Als Mitglied des Singapore Green Building Council ist es uns sehr wichtig, einen Beitrag zu einer nachhaltigen und grüneren Zukunft in Singapur zu leisten“, erklärt Dina Bai. „EC-Ventilatoren sind in dieser Hinsicht eine gute Wahl.“

Installation der EC-Ventilatoren

In Absprache mit CAG entwickelte ebm-papst folgerichtig das Konzept für ein FanGrid mit EC-Ventilatoren. Der modulare Aufbau des FanGrids bietet nicht nur beste Energieeffizienz, sondern auch die nötige Redundanz, um eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Außerdem benötigen mehrere kleine, parallel arbeitende Ventilatoren weniger Platz und sind leichter als ein einzelner großer Ventilator, was ebenfalls die Kosten senkt.

Insgesamt wurden im Terminal 3 in sieben Geräten 46 EC-Ventilatoren  installiert, davon zehn im größten Gerät, um einen ausreichenden Luftstrom zu gewährleisten.

Verbesserte Luftströmung, weniger Wartungsaufwand

Messungen belegen, dass der verbesserte Luftstrom bereits zu erheblichen Einsparungen geführt hat. Neben einer durchschnittlichen Energieeinsparung von 25 Prozent hat sich die Luftleistung um mehr als 15 Prozent erhöht.

Aufgrund der Pandemie sind die Passagierzahlen spürbar gesunken. Doch wenn wieder mehr Menschen reisen, werden diese sich an deutlich mehr Ruhe im Terminal erfreuen können – das FanGrid arbeitet leise und mit minimalen Vibrationen.

Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass die EC-Ventilatoren sehr wartungsarm sind. So profitieren alle vom neuen System: das CAG-Gebäudemanagement, die Besucher des Flughafens und die Umwelt.

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