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32 kompakte Venti­la­toren statt zwei große: Nach fast 30 Jahren war die schwe­di­sche Bombar­dier-Arena reif für einen Retrofit.


Im schwe­di­schen Ort Västerås kann auf 3.000 Quadrat­me­tern geschwitzt, gesungen, getanzt, gelacht oder auch elegant diniert werden – je nachdem, welche Veran­stal­tung man in der dortigen Bombar­dier-Arena gerade besucht. Die insge­samt drei Hallen der fast 30 Jahre alten Arena gehören Rock­lunda Fasti­gheter und werden für Sport­ver­an­stal­tungen, Konzert­abende, Dinner oder Ausstel­lungen genutzt. So viel­fältig das Programm, so hoch sind die Ansprüche an eine ange­mes­sene Klima­ti­sie­rung der Räum­lich­keiten. Bisher kamen in der Arena zwei große AC-Venti­la­toren zum Einsatz, die sich nicht effi­zient regeln ließen. Bei Veran­stal­tungen am Wochen­ende mussten sie beispiels­weise von Freitag bis Montag durch­laufen. Diese Ressourcen-Verschwen­dung hatte im November 2018 ein Ende.

FanGrid für die Arena

In die Jahre gekommen und nicht effi­zient: die alte Lüftung mit AC-Venti­lator. (Foto: ebm-papst)

Nach einem Ener­gie­gut­achten der Firma Mälar­energi Energy Services für Rock­lunda Fasti­gheter war klar, dass für die Arena großes Einspar­po­ten­zial bestand. Und das Wort des Unter­neh­mens hat Gewicht – schließ­lich beschert es seinen Kunden regel­mäßig Einspa­rungen im mitt­leren bis oberen zwei­stel­ligen Prozent­be­reich. Eine neue Anlage musste also her. Für die Planung der Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen holte man sich Kadesjös Ingen­jörsbyrå ins Boot. Das Unter­nehmen berät Kunden im Bereich Bau- und Sani­tär­design – von Privat­häu­sern und Büros bis hin zu komplexen Prozess­ge­bäuden ist alles dabei. Im Falle der Bombar­dier-Arena konnten Jonas Pettersson und seine Kollegen sogar mit einem ganz beson­deren Pfund wuchern – hatten sie doch vor fast 30 Jahren die Arena selbst entworfen.

Eine Marke, der die Schweden vertrauen

Bei der Wahl der Venti­la­toren fiel schnell der Name ebm-papst. 2016 hatte ebm-papst auf dem schwe­di­schen Markt eine redun­dante und damit sehr flexible Venti­la­to­ren­lö­sung, das soge­nannte FanGrid, einge­führt und sich so eine Vorrei­ter­rolle gesi­chert. Mitt­ler­weile finden sich FanGrids unter anderem in einem großen Büro­kom­plex in Solna, im Skara­borg Kran­ken­haus und im Kemic­en­trum in Lund. Auch im Fall der Bombar­dier-Arena versprach eine solche Lösung die nötige Flexi­bi­lität und damit eine bedarfs­ge­rechte Klima­ti­sie­rung. „ebm-papst hat viel in flexible FanGrids mit inte­grierter Steu­er­elek­tronik inves­tiert und wir haben gute Erfah­rungen mit den Produkten des Unter­neh­mens“, sagt Pettersson von Kadesjös. „Auch weil es darum ging, viel Luft zu bewegen, war die Wahl eines FanGrid genau die rich­tige“, ergänzt Göran Andersson, Sales Manager Venti­la­tion bei ebm-papst in Stock­holm.

Im November 2018 nahm das FanGrid in der Bombar­dier-Arena seine Arbeit auf. In ihm stecken insge­samt 32 jeweils 5,7 kW starke RadiPac-Venti­la­toren – 16 Stück für die Zu- und 16 Stück für die Abluft. Alle lassen sich per MODBUS oder analog steuern und sind dank ihres EC-Direkt­an­triebs hoch­ef­fi­zient. Flow­Grid-Einlass­gitter sorgen zudem für einen geringen Geräusch­pegel. So kommt die Geräusch­ku­lisse in der Arena einzig von begeis­terten Fans oder guter Live-Musik.

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