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Nie wieder kalte Füße am Kühlregal!

Dank eines Retrofits in 138 Supermärkten und Kaufhäusern des britischen Einzelhandelunternehmens Marks & Spencer kaufen Kunden Tiefkühlprodukte angenehmer ein, als je zuvor.


1 Grad kühl müssen Kühltruhen und -schränke im Supermarkt sein. Das hält die Waren frisch, keimfrei und lecker – bringt aber gleichzeitig auch die Kunden zum Frösteln. In den Gängen der Tiefkühlabteilung ist es kalt. Das ist unangenehm für die Kunden und schlecht fürs Geschäft. Marks & Spencer, eines der größten Einzelhandelsunternehmen in Großbritannien, setzt für seine Supermärkte und Kaufhäuser daher auf Heizungen im Kühlbereich. Auf jeder Tiefkühltruhe steht ein Heizgerät, das warme Luft auf die Füße der Kunden bläst und sie beim Lebensmittelkauf warm hält. Dazu sitzt in jeder Heizung eine Heizspule, durch die warmes Wasser läuft. Zwei Ventilatoren blasen über diese hinweg und leiten die dadurch aufgewärmte Luft anschließend auf den Boden des Supermarktes.

Erstes Upgrade von Heizungen im Kühlbereich

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In jeder Heizung auf der Tiefkühltruhe sitzen zwei EC-Venitlatoren, die warme Luft auf den Fußboden blasen. (Foto | AB Group)

Bislang kamen dabei AC-Ventilatoren zum Einsatz. Um seine Energiebilanz zu verbessern, beauftragte Marks & Spencer ebm-papst im Januar 2016 mit einem Retrofit der Anlagen. In 138 Supermärkten und Kaufhäusern in ganz Großbritannien sollten neue EC-Ventilatoren verbaut werden. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr bereits beim Austausch von auf Kondensoren montierten Ventilatoren für die Kühltechnik zusammengearbeitet. „Das war jedoch das allererste Upgrade von Heizungen im Kühlbereich für uns“, sagt Tony Wright, Bereichsleiter für den Upgrade-Markt bei ebm-papst. Daher stand vor dem Austausch mit dem Dienstleister AB Group ein Test in Marks & Spencer eigenem Versuchszentrum. In Birmingham testet das Unternehmen alles, was mit Kältetechnik zu tun hat.

Nach vier Wochen messen stand fest, dass Marks & Spencer durch die Umrüstung 29 Prozent Energie sparen könnte. Das Einzelhandelsunternehmen gab grünes Licht. Für den Umbau mussten die Techniker jedoch hoch hinaus. “An die Heizungen oberhalb der Tiefkühltruhen kamen wir nur über Zugangsplattformen“, sagt Wright. „Deswegen konnten wir ausschließlich nachts arbeiten, wenn die Geschäfte geschlossen waren.“ Dennoch schaffte es die AB Group in nur zehn Wochen 1.300 Heizungen für den Kühlbereich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Insgesamt verbauten sie 2.500 neue EC-Ventilatoren, Netzkabel, Steuerleitungen, Haltebügel sowie 1300 RMEC-d-Regler von ebm-papst.

Dank EC-Ventilatoren angenehmer einkaufen als je zuvor

Die AB Group brachte 1.300 Heizgeräte auf Tiefkühltruhen auf den neuesten technischen Stand. In 138 Supermärkten und Kaufhäusern tauschten sie AC-Ventilatoren durch EC-Ventilatoren. (Foto | AB Group)

Mit viel besserem Ergebnis als erwartet: Ganze 58 Prozent Strom spart Marks & Spencer seit dem Retrofit. Da die Ventilatoren nur noch bei 80 Prozent Leistung zu laufen brauchen, kann das Unternehmen fast doppelt so viel sparen wie ursprünglich berechnet. Außerdem sind die neuen Ventilatoren leiser.

„Wir haben die Luftführung optimiert“, erklärt Wright. „Damit gehört ein zu warmer oder zu heftiger Luftzug an den Füßen der Vergangenheit an.“ Kunden können somit angenehmer einkaufen als je zuvor. Davon profitiert auch das britische Einzelhandelsunternehmen. „Fühlen sich die Kunden wohl, lassen sie sich mehr Zeit im Tiefkühlbereich“, sagt Wright. „Anstatt nur schnell durchzuhuschen und zu greifen, was sie brauchen, schauen sie sich um, lassen sich inspirieren und nehmen eventuell das eine oder andere Produkt mehr mit.“ So landen dank warmer Füße auch noch Pizza, Joghurt oder Tiefkühlerbsen im Einkaufswagen.

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