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Dem Rauch auf der Spur

Bei einem Brand gilt: früh erkannt, früh gebannt. Die Ansaug­rauch­melder von Securiton machen sich genau das zur Aufgabe und suchen aktiv nach Rauch­par­ti­keln in der Luft. Herz­stück der Geräte ist der RVE45 von ebm-papst.


Bei der Brand­früh­erken­nung zählt jede Sekunde – sei es in Rechen­zen­tren, Museen oder Logis­tik­hallen. Greift hier ein Feuer um sich, steht viel auf dem Spiel. Flammen, Ruß und Lösch­mittel zerstören wich­tige Daten, Kunst­werke und Güter – im schlimmsten Fall sind Menschen­leben gefährdet. Die Ansaug­rauch­melder der SecuriSmoke ASD 2000 Produkt­fa­milie von Securiton helfen dabei, das zu verhin­dern: Sie erkennen einen Brand direkt, wenn er entsteht, und zwar an den ersten Rauch­par­ti­keln. „Dafür saugen unsere Ansaug­rauch­melder ständig Luft über ein bis zu 700 Meter langes Rohr­netz an“, erklärt Hakan Sahin, Hard­ware­ent­wick­lungs­in­ge­nieur und System­ar­chi­tekt bei Securiton. Das Unter­nehmen mit Sitz in der Schweiz entwi­ckelt ganz­heit­liche und inte­grierte Sicher­heits­lö­sungen. Die aktive Brand­früh­erken­nung zählt dabei zu den zentralen Geschäfts­fel­dern. „Im Gegen­satz zu passiven Rauch­warn­mel­dern warten Ansaug­rauch­melder nicht, bis der Rauch unter die Decke steigt. Sie holen sich die Luft aktiv aus der Umge­bung und können damit Brände früh­zeitig und inner­halb großer Bereiche ausfindig machen.“

Je früher, desto besser: Ansaug­rauch­melder wie der SecuriSmoke ASD erkennen Rauch­par­tikel bereits in einer sehr frühen Phase der Brand­ent­wick­lung. (Quelle: Securiton)

Licht macht Rauch sichtbar

Doch wie erkennt ein Ansaug­rauch­melder zuver­lässig, ob Rauch in der Luft liegt? Dafür steckt in jedem Ansaug­rauch­melder ein Sensor, der nach dem Streu­licht­prinzip arbeitet: Die ange­saugte Luft strömt durch eine Mess­kammer, in der Licht auf die enthal­tenen Partikel trifft. Rauch­par­tikel verän­dern die Licht­streuung auf eine beson­dere Weise, und das erfasst der Sensor. Der vorge­la­gerte interne Centri­fugal Sepa­rator Filter (CS-Filter) trennt größere Staub- von klei­neren Rauch­par­ti­keln, sodass nur die klei­neren Partikel in die Mess­kammer gelangen. „So erkennen unsere Ansaug­rauch­melder Rauch zuver­lässig und verhin­dern unge­wollte Täuschungs­alarme“, ergänzt Hakan Sahin.

0 m²

große Bereiche
über­wa­chen

Für jede Fläche das passende Gerät

Die Ansaug­rauch­melder von Securiton über­wa­chen die Luft in unter­schied­lichsten Einsatz­be­rei­chen, von Server­räumen bis zu großen Lager­hallen. Deshalb besteht die SecuriSmoke ASD 2000 Produkt­fa­milie aus drei Vari­anten. „Unser ASD 2001 ist für klei­nere Flächen bis zu 3.000 Quadrat­meter ausge­legt und arbeitet mit einem Rohr­an­schluss und einem Rauch­sensor. Der ASD 2002 nutzt zwei Rohr­an­schlüsse und zwei unab­hän­gige Rauch­sen­soren. Und beim ASD 2004 kommen vier Rohr­an­schlüsse zum Einsatz. Jeweils zwei davon führen zu zwei Rauch­sen­soren. Damit lassen sich deut­lich größere oder aufge­teilte Bereiche von bis zu 5.760 Quadrat­me­tern über­wa­chen“, sagt Hakan Sahin.

Die Produkt­fa­milie SecuriSmoke ASD 2000 auf einen Blick. (Quelle: Securiton)

Außerdem über­wacht der Ansaug­rauch­melder laufend den Luft­strom im Rohr­netz. Dafür setzt Securiton auf Ultra­schall­sen­sorik. Verän­dert sich der Luft­strom, kann das auf eine Störung im Rohr­system hindeuten, etwa auf einen Rohr­bruch oder eine verstopfte Ansaug­öff­nung. Dadurch erkennt das System nicht nur Rauch­par­tikel, sondern behält auch den Zustand des Rohr­netzes im Blick.

Ohne Lüfter geht nix

Damit der Ansaug­rauch­melder funk­tio­niert, braucht er noch eine weitere zentrale Kompo­nente. Hakan Sahin erklärt: „Das Herz­stück ist der Lüfter. Er saugt die Luft an und leitet sie durch das Rohr­netz bis zum Rauch­sensor. So macht er das Prinzip der aktiven Brand­früh­erken­nung über­haupt erst möglich.“ Entspre­chend hoch sind die Anfor­de­rungen an den Lüfter: „Er muss vor allem sehr leis­tungs­fähig sein, um die Rauch­par­tikel ausrei­chend schnell zu den Rauch­sen­soren zu beför­dern. Zudem waren uns während der Entwick­lung ein hoher Wirkungs­grad und die Kompakt­heit wichtig, damit der Lüfter in den knappen Bauraum des Ansaug­rauch­mel­ders passt.“

„Wir haben den Lüfter auf den für uns rele­vanten Dreh­zahl­be­reich von 7.000 bis 20.000 Umdre­hungen pro Minute ausge­legt.“

Hakan Sahin, Hard­ware­ent­wick­lungs­in­ge­nieur und System­ar­chi­tekt bei Securiton

Der RVE45 von ebm-papst liefert dafür die opti­male Basis. Mit einer Stirn­fläche von rund 65 mal 65 Milli­me­tern bringt der Radi­al­lüfter ordent­lich Leis­tung auf kleinem Raum. Sein dyna­mi­scher EC-Innen­läu­fer­motor erreicht hohe Dreh­zahlen und reagiert schnell auf wech­selnde Druck­ver­hält­nisse. Für den Einsatz in der SecuriSmoke ASD 2000 Produkt­fa­milie blieb es aller­dings nicht beim Seri­en­pro­dukt. Securiton und ebm-papst stimmten den RVE45 gemeinsam auf die Anwen­dung ab. „Wir haben den Lüfter auf den für uns rele­vanten Dreh­zahl­be­reich von 7.000 bis 20.000 Umdre­hungen pro Minute ausge­legt sowie die Lager­technik und die elek­tri­sche Schnitt­stelle für unsere Anwen­dung opti­miert“, erläu­tert Hakan Sahin. Dazu führten beide Unter­nehmen auch umfang­reiche Tests durch, um die einzelnen Anfor­de­rungen Schritt für Schritt umzu­setzen. Beson­ders anspruchs­voll war dabei der Tempe­ra­tur­be­reich. Der RVE45 soll bei – 30 Grad Celcius genauso zuver­lässig laufen wie bei + 60 Grad Celcius und das über eine lange Lebens­dauer. Die Lösung: ein spezi­elles Tief­tem­pe­ratur-Lager­fett.

Kompakt aufge­baut: Im Ansaug­rauch­melder arbeiten Lüfter, Sensorik und Elek­tronik auf engem Raum effi­zient zusammen. (Quelle: Securiton)

Wenn Brand­schutz kaum zu hören ist

Neben Saug­kraft, Ener­gie­ef­fi­zienz und kompakter Bauweise spielt auch die Geräusch­ent­wick­lung eine Rolle. Vor allem dort, wo sich Menschen lange aufhalten. „Ein gutes Beispiel sind Museen. Hier wollen die Besu­cher Kunst und Kultur erleben und nicht die Brand­mel­de­an­lage hören“, sagt Hakan Sahin. Deshalb haben sich Securiton und ebm-papst nicht nur für einen beson­ders leisen Lüfter entschieden, sondern auch dessen Einbau­si­tua­tion geräusch- und vibra­ti­onsarm gestaltet. Das Ergebnis: Bei nied­rigster Dreh­zahl kommen die Ansaug­rauch­melder auf einen Schall­druck­pegel von rund 21 Dezibel. Das ist sogar leiser als ein Flüs­tern. Damit bleiben die Ansaug­rauch­melder der SecuriSmoke ASD 2000 Produkt­fa­milie akus­tisch im Hinter­grund und meldet sich nur, wenn es drauf ankommt. Für Menschen in Rechen­zen­tren, Museen oder Logis­tik­hallen heißt das vor allem, früh Bescheid zu wissen, wenn Rauch entsteht. Das verschafft wert­volle Zeit für die Alar­mie­rung und Evaku­ie­rung.

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