© ebm-papst

Wenn effi­zient, dann richtig!

Im südko­rea­ni­schen Ulsan hat ein neues Werk für E-Fahr­zeuge die Produk­tion aufge­nommen. Damit die Ferti­gungs­hallen effi­zient belüftet werden, setzt der Auto­her­steller nach über­zeu­genden Argu­menten auf EC-Venti­la­toren von ebm-papst.


Eine neue Auto­fa­brik zu bauen, bedeutet weit mehr, als große Ferti­gungs­li­nien unter ein Dach zu stellen. Mensch und Maschine brau­chen auch die passenden Arbeits­be­din­gungen – vor allem gute Luft und ange­nehme Tempe­ra­turen. Dafür sorgen Lüftungs- und Klima­ti­sie­rungs­an­lagen in den Ferti­gungs­hallen. Doch mit welcher Venti­la­tor­tech­no­logie sollen diese Air Hand­ling Units (AHUs) laufen – AC oder EC ? Vor dieser Frage stand ein korea­ni­scher Auto­her­steller bei der Planung seines Werks für E-Autos. Der Anspruch: Moderne Elek­tro­fahr­zeuge brau­chen auch eine moderne und ener­gie­ef­fi­zi­ente Produk­ti­ons­stätte.

In den Lüftungs­an­lagen auf dem Dach arbeiten insge­samt 52 RadiPac 3C Einheiten von ebm-papst.
Die EC-Venti­la­toren sorgen mit effi­zi­entem Antrieb und opti­mierter Aero­dy­namik für eine ener­gie­spa­rende Luft­för­de­rung. (Bilder | Cheong Nam Air Condi­tioner Inc.)

AC-Technik: Nur auf den ersten Blick günstig

AHUs für eine neue E-Auto­fa­brik? Das klingt nach einem Fall für EC-Tech­no­logie. Doch in der Ausschrei­bung wurden lokal gefer­tigte AC-Venti­la­toren gefor­dert – auf die der Auto­her­steller tradi­tio­nell setzt. Das ist in Korea keine Ausnahme: AC-Venti­la­toren und riemen­ge­trie­bene Systeme sind weit verbreitet. Sie haben sich über Jahr­zehnte bewährt und sind im Einkauf güns­tiger. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass AC-Venti­la­toren bei glei­cher Leis­tung deut­lich mehr Strom verbrau­chen. Das macht die Tech­no­logie weniger nach­haltig und auf lange Sicht teurer – zumal die Ener­gie­preise welt­weit steigen. Ein bloßer Blick auf das Daten­blatt ist daher nicht aussa­ge­kräftig. 

Der RadiPac 3C kombi­niert ener­gie­ef­fi­zi­ente EC-Tech­no­logie mit kompakter Bauweise und bedarfs­ge­rechter Dreh­zahl­re­ge­lung – für eine effi­zi­ente Belüf­tung der Ferti­gungs­hallen. (Bild | ebm-papst)

Der korea­ni­sche Anla­gen­her­steller Cheong Nam Air Condi­tioner Inc. nahm mit einer über­ar­bei­teten Lösung an der Ausschrei­bung teil: Anstelle der ursprüng­lich ange­fragten AC-Venti­la­toren schlug das Unter­nehmen EC-Venti­la­toren von ebm-papst vor – und erhielt den Zuschlag. Insge­samt 52 RadiPac 3C Einheiten wurden ausge­wählt. Sowohl auf der Zuluft- als auch auf der Abluft­seite sind diese als FanGrid ange­ordnet. Das rechnet sich. Doch was macht den RadiPac 3C so effi­zient? 

0

RadiPac 3C 
Venti­la­toren

0

FanGrid-Systeme für Zu- und Abluft

Gleich mehrere Faktoren greifen hier inein­ander: Der EC-Motor sorgt für einen spar­samen Antrieb, die opti­mierte Aero­dy­namik hält Strö­mungs­ver­luste gering und über Modbus lässt sich die Dreh­zahl stufenlos an den aktu­ellen Bedarf anpassen. Statt dauer­haft mit voller Leis­tung zu laufen, fördert der Venti­lator also nur so viel Luft, wie in den Ferti­gungs­hallen gerade gebraucht wird. Dabei bleibt er dank seiner vibra­ti­ons­armen Konstruk­tion auch ange­nehm leise. Hinzu kommt die kompakte Bauweise des EC-Radi­al­ven­ti­la­tors: Laufrad, Motor und Elek­tronik bilden eine einbau­fer­tige Einheit, die nur wenig Platz in den AHUs benö­tigt. Die Inbe­trieb­nahme ist unkom­pli­ziert und erfor­dert keine aufwen­dige Program­mie­rung. 

Die Air Hand­ling Units versorgen die Ferti­gungs­hallen des neuen E-Auto­werks in Ulsan mit frischer Zuluft und führen die Abluft ab.
Die bedarfs­ge­rechte Dreh­zahl­re­ge­lung ermög­licht es, die RadiPac 3C Venti­la­toren immer nach dem tatsäch­li­chen Bedarf zu steuern. (Bilder | Cheong Nam Air Condi­tioner Inc.)

Auf die Zukunft vorbe­reitet

Der bürs­ten­lose Motor sowie inte­grierte Schutz­funk­tionen gegen Über­hit­zung und Vibra­tionen tragen außerdem zu einem wartungs­armen und zuver­läs­sigen Betrieb bei. Was zunächst mehr kostet, ist auf lange Sicht güns­tiger und sicherer. Dabei geht in Sachen Ener­gie­ef­fi­zienz sogar noch mehr. Digi­tale Lösungen wie NEXAIRA.Core können den RadiPac 3C ergänzen – zum Beispiel für Moni­to­ring oder KI-gestützte Analytik. Für den Auto­mo­bil­her­steller rechnet sich die Entschei­dung für EC-Tech­no­logie daher doppelt. Er spart heute Energie und Geld und kann seine Air Hand­ling Units zukünftig erwei­tern. So beginnt die Zukunft der Mobi­lität im Werk in Ulsan nicht erst am Fließ­band, sondern schon in der Luft, die die Hallen durch­strömt.

Bitte füllen Sie folgende Felder aus: Kommentar, Name & E-Mail-Adresse (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht). Bitte beachten Sie dazu auch unsere Datenschutzerklärung.