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What the Tech: Wie setzt sich ein Venti­lator zusammen?

Um als Strö­mungs­ma­schine einen Luft­strom erzeugen zu können, sind für einen Venti­lator einige wich­tige Bauteile nötig. Egal ob Axial-, Radial-, Diagonal- oder auch Quer­strom­lauf­räder: Für den Antrieb des Venti­la­tors sorgt ein Elek­tro­motor.


Je nach Anfor­de­rungen und Einsatz­zweck nutzt man AC-, EC- und DC-Motoren haupt­säch­lich als Außen­läu­fer­mo­toren. Denn da können Lauf­räder direkt auf dem Rotor befes­tigt werden. Dadurch ist die Laufrad-Motor­ein­heit extrem kurz und kompakt und es entsteht mehr Platz für Luft­strö­mungen. Ein elemen­tares Bauteil ist natür­lich das Laufrad. Es ist für die Beschleu­ni­gung der Luft und die Erzeu­gung von Druck­ar­beit entschei­dend.

Bei allen Bauarten wird die Luft parallel zur Rota­ti­ons­achse ange­saugt und strömt dann entspre­chend der Schau­fel­cha­rak­te­ristik aus. Bei Axial­ven­ti­la­toren beispiels­weise haupt­säch­lich achs­par­allel. Dass sich niemand an den Lauf­rad­schau­feln verletzt, werden sie zur Sicher­heit oft mit Schutz­git­tern versehen. Um gute Wirkungs­grade zu errei­chen, sollte das Laufrad eines Axial­ven­ti­la­tors in einem aero­dy­na­misch opti­mierten Wand­ring posi­tio­niert sein. Dieser sorgt mit einer Front­platte für die Strö­mungs­füh­rung und die erfor­der­liche Tren­nung zwischen Saug- und Druck­seite. Aufgrund der unter­schied­li­chen Lauf­rad­durch­strö­mung haben die Venti­la­tor­bau­arten verschie­dene Betriebs­ei­gen­schaften.

Beim Betrieb mit einem EC-Motor ist dann noch eine soge­nannte Kommu­tie­rungs­elek­tronik erfor­der­lich. Über die im Motor inte­grierten Sensoren erkennt die Elek­tronik genau die Lage des Rotors zu den Spulen. Und dementspre­chend werden die Spulen bestromt und der Rotor gedreht. Außerdem verar­beitet die einge­baute Elek­tronik Steu­er­si­gnale und setzt Status­in­for­ma­tionen ab.

Unab­hängig vom Venti­lator-Typ und Einsatz­zweck ist für den Betrieb in lärm­sen­si­blen Berei­chen ein zusätz­li­cher Schall­schutz sinn­voll. Dafür wird ein soge­nannter Flow­Grid saug­seitig auf die Venti­la­toren montiert – für einen nied­ri­geren Geräusch­pegel und einen dras­tisch abge­schwächter Dreh­klang. Die Luft­leis­tung bleibt dadurch unver­än­dert.

Wenn alle Teile optimal aufein­ander abge­stimmt sind, kann der Venti­lator die Anfor­de­rungen an die Betriebs­be­din­gungen, die Leis­tung, und die Einflüsse durch die Umwelt erfüllen.

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