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Diese Venti­la­toren können Leben retten

Das radio­ak­tive Gas Radon (Rn) ist unsichtbar, geruchlos – und gefähr­lich. Reichert es sich in Innen­räumen an, macht es lang­fristig krank. Das US-Unter­nehmen Festa Radon Tech­no­lo­gies hat sich darauf spezia­li­siert, genau das zu verhin­dern – mit EC-Venti­la­toren von ebm-papst.


Man sieht es nicht, man riecht es nicht, man hört es nicht. Doch wenn es sich in Innen­räumen sammelt, kann es zu erheb­li­chen Gesund­heits­ri­siken führen. Die Rede ist von Radon, einem radio­ak­tiven und vieler­orts noch unbe­kannten Gas. Die Belas­tung für den Körper ist nicht zu unter­schätzen: Eine hohe Radon­strah­lung von über 4,0 Piko­curie pro Liter Luft (pCi/L) entspricht etwa 200 Rönt­gen­auf­nahmen pro Jahr – die von der United States Envi­ron­mental Protec­tion Agency empfoh­lene Anzahl liegt bei maximal fünf. In Amerika ist Radon gar die zweit­häu­figste Ursache für Lungen­krebs.

„In etwa jedem 15. Haus­halt in den Verei­nigten Staaten werden erhöhte Werte gemessen“, sagt Avery Festa. Bereits 1996 grün­dete sein Vater deswegen das Unter­nehmen Festa Radon Tech­no­lo­gies mit Sitz in Penn­syl­vania. Sie entwi­ckeln Lösungen zur Bekämp­fung des radio­ak­tiven Gases. Der Markt ist noch relativ jung: „Das Problem ist, dass viele Menschen nicht wissen, wie gefähr­lich Radon in Innen­räumen werden kann. Doch dieses Bewusst­sein nimmt stetig zu.“ 

Radon (Rn) – die unsicht­bare Gefahr

Radon ist ein natür­lich vorkom­mendes radio­ak­tives Gas, das beim Zerfall von Uran in Böden, Gesteinen und Wasser entsteht. Schät­zungen zufolge sterben in der Euro­päi­schen Union jedes Jahr etwa 20.000 Menschen an den Folgen erhöhter Radon­be­las­tung, in Deutsch­land sind es etwa 1.900 bis 2.800 Fälle jähr­lich. Beson­ders betroffen sind Regionen mit granit­rei­chen Böden, wie etwa in Frank­reich das Zentral­massiv und die Bretagne, in Deutsch­land das Alpen­vor­land sowie der südliche Schwarz­wald und der Baye­ri­sche Wald, die Schweizer Alpen oder Südtirol. In Amerika weisen beson­ders die nörd­li­chen US-Staaten wie Penn­syl­vania, Colo­rado und Illi­nois erhöhte Radon­werte auf.

Radon kommt in der Außen­luft in geringen Konzen­tra­tionen vor. Gefähr­lich wird es erst in Innen­räumen ohne ausrei­chenden Luft­aus­tausch. Es dringt durch Risse in Böden, Wänden und Bauwerks­fugen – durch Diffu­sion kann es sogar durch Beton gelangen.

Quellen: Aponet, Bundesamt für Strah­len­schutz

Präven­tion ist das A und O

Neben einem Sorti­ment an Radon-Zubehör wie Mess­ge­räten und System­kom­po­nenten bietet Festa Radon Tech­no­lo­gies eine Reihe von Radon-Abführ­sys­temen an. Diese bestehen aus einem Rohr­lei­tungs­netz, das an einen Radon-Venti­lator ange­schlossen ist. Der Venti­lator erzeugt einen Luft­strom und Unter­druck, wodurch verhin­dert wird, dass das Gas ins Gebäude eindringt.

Festa setzt hier auf rück­wärts­ge­krümmte Radi­al­ven­ti­la­toren von ebm-papst. Diese setzen die Festa-Mitar­bei­tenden in ein Gehäuse ein, verbauen Konden­sa­toren und weitere Kompo­nenten – fertig ist der Venti­lator für das Abführ­system.

Das Radon wird ganz einfach über dem Dach in die Umge­bungs­luft entlassen. (Bild | Festa Radon Tech­no­lo­gies Co.)
Avery Festa, Festa Radon Tech­no­lo­gies (Bild | Festa Radon Tech­no­lo­gies Co.)

Die Part­ner­schaft zwischen den beiden Unter­nehmen besteht bereits seit Ende der 90er Jahre: „ebm-papst über­zeugt uns seit jeher mit seinen Inno­va­tionen, High-Tech-Lösungen und vor allem: den Ansprech­part­nern. Gemeinsam arbeiten wir daran, die opti­malen Produkte für unsere Kunden zu schaffen,“ sagt Avery Festa. Auch George Riker, Busi­ness Deve­lo­p­ment Manager bei ebm-papst, erin­nert sich gerne an die Anfänge der Zusam­men­ar­beit: „Wir arbeiten seit Ende der 90er Jahre mit Festa zusammen, als die Radon­sa­nie­rung noch ein neuer Markt war. In diesen Anfangs­jahren konnten wir wert­volle Inge­nieurs­leis­tungen einbringen. Das rück­wärts gekrümmte Laufrad ist das Herz­stück der Abführ­sys­teme, und unsere umwelt­ge­schützten Motoren sorgen für Zuver­läs­sig­keit in rauen Umge­bungen.“

Dank ihrer stufen­losen, präzisen Dreh­zahl­re­ge­lung eignen sich die EC- Venti­la­toren ideal zur Radon­be­kämp­fung: „Sie bieten eine konstante und zuver­läs­sige Leis­tung und zeichnen sich durch ihre lange Lebens­dauer, den geringen Wartungs­auf­wand und ihre hohe Effi­zienz aus“, sagt Riker. Dadurch senken sie auch die Ener­gie­kosten: „Die EC-Venti­la­toren haben einen deut­lich gerin­geren Strom­ver­brauch und eine höhere Leis­tung als unsere AC-Venti­la­toren, wodurch der Strom­ver­brauch bei einigen Modellen um bis zu 45 Prozent redu­ziert wird“, sagt Festa. Zudem arbeiten EC-Motoren ange­nehm leise – ein Vorteil, der insbe­son­dere die Hausbewohner:innen freut. Derzeit liefert ebm-papst noch Venti­la­toren mit AC-Motoren aus. „Aber unser Ziel ist es, die Branche Schritt für Schritt auf EC-Tech­no­logie umzu­stellen“, sagt Festa.

Der Venti­lator sorgt im Radon­ab­führ­system für die konstante Luft­zir­ku­la­tion und einen Unter­druck. (Bild | Festa Radon Tech­no­lo­gies Co.)

Das Ziel: Radon bekämpfen, bevor es gefähr­lich wird

Radon tritt aus dem Boden aus und gelangt durch kleine Risse in der Boden­platte in Gebäude. Verschie­dene Faktoren, wie Klima­an­lagen und der Kamin­ef­fekt, erzeugen im Gebäude einen Unter­druck, der Radon hinein­zieht. Wenn es sich in Innen­räumen ansam­melt, verteilen Klima­an­lagen das schäd­liche Gas dann im gesamten Gebäude.

Hier hilft Präven­tion: In den USA ist ein Radon­test vor dem Kauf eines Hauses Stan­dard. Liegt der Radon­ge­halt im Gebäude über dem erlaubten Wert, muss der Verkäufer ein Abführ­system instal­lieren lassen. „Dafür gibt es Fach­leute für Radon­sa­nie­rungen. Sie sind unsere wich­tigsten Kunden“, erklärt Avery Festa. „Aber auch Haus­be­sitzer inter­es­sieren sich für unsere Lösungen.“

„Der Venti­lator ist das Herz­stück des Radon­sys­tems.“

Avery Festa, Festa Radon Tech­no­lo­gies

Sichere Raum­luft dank Venti­la­to­ren­lö­sung

Die aktive Boden­ent­lüf­tung ist die gängigste und effek­tivste Methode zur Radon­ab­füh­rung. Das Radon­ab­führ­system von Festa hat zwei Aufgaben: Es saugt das Radon aktiv aus dem Boden nach draußen ab und erzeugt gleich­zeitig einen Unter­druck unter der Boden­platte, damit das Gas gar nicht erst ins Haus gelangen kann. Dafür müssen zuerst alle Risse und Spalten in der Boden­platte abge­dichtet werden. Anschlie­ßend bohren die Installateur:innen ein Loch durch die Boden­platte und graben eine soge­nannte „Saug­grube“ aus. An dieses versie­gelte Loch wird ein Rohr ange­schlossen, das vom Boden an die Außen­wand des Hauses führt. Dort sitzt der Venti­lator, der einen Luft­strom sowie den Unter­druck erzeugt. So wird das vorhan­dene Radon über die Dach­kante sicher ins Freie trans­por­tiert und kann nicht weiter ins Haus eindringen.

Beson­ders wichtig: Durch­hal­te­ver­mögen

Die Venti­la­toren zur Radon­ab­füh­rung sind häufig starken Umwelt­ein­flüssen ausge­setzt: Sie entlüften über das Dach und müssen daher konti­nu­ier­lich Feuch­tig­keit, Regen und Kondens­wasser stand­halten. „Der Venti­lator muss auch anderen Heraus­for­de­rungen wie Abla­ge­rungen, Schmutz und Tempe­ra­tur­schwan­kungen gewachsen sein“, sagt Festa. Die Venti­la­toren müssen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr laufen und einen konstanten Saug­druck aufrecht­erhalten. Deshalb bietet Festa Radon Tech­no­lo­gies eine 7-jährige Garantie. „Wir sind sehr stolz, dass wir die zuver­läs­sigsten Produkte auf dem Radon­markt anbieten, und das verdanken wir nicht zuletzt den Venti­la­toren von ebm-papst“, sagt Festa.

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