© Foto | MERCEDES AMG PETRONAS

Die Wahl der Konstrukteure

Zum Gewinn der FIA-Formel-1-Konstrukteurs-Weltmeisterschaft von MERCEDES AMG PETRONAS* leistete auch Teampartner ebm-papst bereits in der ersten gemeinsamen Formel-1-Saison seinen Beitrag


Als MERCEDES AMG PETRONAS Mitte 2013 ebm-papst ansprach, um die Chancen für eine Zusammenarbeit in der Formel 1 auszuloten, kam der Rennstall genau zum richtigen Zeitpunkt: Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Thomas Borst, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der ebm-papst Gruppe, hatten sich nur Tage zuvor über ein solches Engagement unterhalten. Grund dafür waren die massiven Änderungen im Reglement, die die Formel 1 seit der Saison 2014 zu konsequenter Energieeffizienz verpflichten. „Dieser Wandel passt exakt zu unserer GreenTech-Philosophie: Effizienz durch Hightech“, erklärt Hundsdörfer. „Immerhin erzielen die Motoren in der Formel 1 jetzt mit 30 Prozent weniger Energieeinsatz die gleichen Rundenzeiten.“

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Partner für das Temperaturmanagement

Im globalen Technologieführer ebm-papst hat der rund um den Globus aktive Rennstall den passenden Teampartner gefunden. Bereits in der ersten Saison konnten in Fragen der Lüftungs- und Klimatechnik um das Rennfahrzeug Lösungen gefunden werden, die MERCEDES AMG PETRONAS auch auf dem Weg zum Gewinn der Weltmeisterschaft weitergeholfen haben. Die ebm-papst Lösungen verhelfen zum Beispiel beim Qualifying zu wichtigen Zeitgewinnen, in dem sie zwischen den Runden die temperaturempfindlichen Komponenten der Boliden stets auf optimale Betriebsbedingungen kühlen – eine wichtige Aufgabe bei Außentemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius an Rennorten wie Malaysia, Bahrain oder Singapur. Ventilatoren in den Seitenkästen- und Überrollbügel-Öffnungen des Rennwagens waren ein essenzieller Teil des Temperaturmanagements von MERCEDES AMG PETRONAS.

Voneinander lernen

Der Kontakt ist auch über diese konkreten Anwendungen hinaus wichtig für beide Partner. Beim Treffen von Entwicklern im britischen Hauptquartier des Rennstalls staunten die Rennsportingenieure über das strömungstechnische Know-how von ebm-papst, während die wiederum von der Taktzahl in Brackley beeindruckt waren. „In Sachen Geschwindigkeit in der Entwicklung, können wir noch eine Menge vom Betrieb in der Formel 1 lernen“, betont Rainer Hundsdörfer. „Und davon werden schließlich unsere Kunden profitieren.“

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