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Gesundes Klima dank FanGrid

Als im Kran­ken­haus Skara­borg in Schweden ein riesiger Axial­ven­ti­lator ausfiel, lieferte die Klima­an­lage nicht mehr genug Luft. Doch ein Austausch war ohne Umbauten nicht möglich. Zeit für eine Lösung mit Zukunft.


Die Klinik Skara­borg im schwe­di­schen Skövde bietet Pati­enten in etwa 30 medi­zi­ni­schen, chir­ur­gi­schen und psych­ia­tri­schen Fach­rich­tungen Hilfe. Auf 165.000 Quadrat­me­tern, in insge­samt 25 Gebäuden, stehen dafür 673 Betten bereit. Bei der medi­zi­ni­schen Versor­gung setzt die Klinik auf moderne Technik, bei der Klima­an­lage sah das bislang anders aus. „Das Gebäude wurde Ende der 60er Jahre gebaut, aus dieser Zeit stammte auch die Klima­an­lage für zwei Gebäude“, sagt Göran Andersson, Verkaufs­leiter bei ebm-papst Schweden. „Betrieben wurde sie von zwei riesigen Axial­ven­ti­la­toren.“ Als einer davon ausfiel, konnte die Anlage nicht mehr genug Luft liefern und das Kran­ken­haus brauchte Ersatz. Also bat es seinen Dienst­leister Bravida um Hilfe, der ebm-papst ins Boot holte.

Mehr Luft, weniger Ener­gie­ver­brauch

„Es wäre sehr schwierig gewesen, den großen Axial­ven­ti­lator durch einen neuen zu ersetzen“, erklärt Andersson. „Man hätte das Teil nicht durch die Türen in das Gebäude, durch das Trep­pen­haus und zu dem nur 4,2 Meter breiten Korridor gebracht, in dem die Axial­ven­ti­la­toren instal­liert waren. Zumal allein der Motor eines solchen Exem­plars etwa 100 Kilo wiegt.“ Statt­dessen empfahl ebm-papst beide Venti­la­toren durch eine Fan-Grid-Wand mit 15 RadiPac EC-Venti­la­tor­mo­dulen zu ersetzen. Ein Vorschlag, den das Kran­ken­haus gerne annahm. Denn das erleich­terte nicht nur den Einbau, sondern brachte auch andere Vorteile: „Die EC-Venti­la­toren fördern mehr Luft in das Gebäude“, sagt Andersson. „Das war nötig, da sich die Funk­tionen und somit die Anfor­de­rungen in den beiden Häusern geän­dert hatten.“

Gleich­zeitig verbrau­chen sie wesent­lich weniger Energie und sind somit ein wich­tiger Baustein, um die Klima­ziele der Region Västra Göta­land zu erfüllen. Nach ihnen soll das Kran­ken­haus seinen gesamten Ener­gie­ver­brauch bis 2030 halbieren. Bei der Klima­an­lage ist das bereits gelungen: 350.000 Kilo­watt­stunden Strom pro Jahr spart die Klinik durch den Retrofit ein. Ein weiterer Vorteil der neuen RadiPac Lösung: Sollte in Zukunft ein Venti­lator kaputt gehen, können die anderen Module der FanGrid Wand ihre Luft­leis­tung erhöhen und somit dessen Funk­tion über­nehmen. Ein Ausfall der gesamten Klima­an­lage ist somit ausge­schlossen.

Für die Zukunft gerüstet

Die Instal­la­tion des neuen Systems dauerte nur wenige Tage. Während­dessen konnten die alten Venti­la­toren fast die ganze Zeit weiter­laufen, die Klima­an­lage stand nur wenige Minuten still. „Es war dem Kran­ken­haus­be­treiber sehr wichtig, die Still­stands­zeit auf ein Minimum zu redu­zieren, so dass der Kran­ken­haus­be­trieb normal weiter­laufen konnte“, sagt Andersson. Um die alten Axial­ven­ti­la­toren aus dem Gebäude zu bringen, zerschnitt Bravida sie in zahl­reiche Einzel­teile.

Mit der neuen Lösung ist das Kran­ken­haus Skara­borg nun auch bei der Klima­ti­sie­rung vorne mit dabei – seine FanGrid Lösung war die erste in ganz Schweden. Damit ist die Klinik für die Zukunft flexibel aufge­stellt: „Wenn sich die Bedarfe wieder ändern und das Kran­ken­haus zum Beispiel Spezi­al­ab­tei­lungen verlegt, kann es einen Teil der 15 RadiPac in andere Gebäuden bringen und dort nutzen“, sagt Andersson. „So werden die Pati­enten überall optimal mit Luft versorgt.“

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