© Huazh Intralogistics Technology

Auto­nome Shut­tles fürs Lager­haus

Huazh Intra­lo­gistics Tech­no­logy Co. Ltd. entwi­ckelt Systeme für die auto­ma­ti­sierte Intra­lo­gistik. Geschwin­dig­keit ist für das Unter­nehmen mit Sitz im chine­si­schen Nanjing dabei das Wich­tigste.


Endlose Regal­fluchten, meter­hohe Reihen, Fließ­bänder, Wendel­rut­schen und vor allem: Waren, Waren, Waren. Nicht auszu­denken, ein Mensch müsste in diesem Laby­rinth etwas finden, müsste durch die Gänge irren, während vor seinem geis­tigen Auge die Finger der Kunden unge­duldig auf den Tisch trom­meln. Dafür, dass dieser Albtraum nicht Realität wird, sorgt Huazh Intra­lo­gistics Tech­no­logy mit seinen Lösungen für Lager­häuser und Verteil­zen­tren.

Dort herrscht inzwi­schen ein Tempo, das der Mensch allein nicht mehr leisten kann. Ein Tempo, das ohne Auto­ma­ti­sie­rung nicht möglich ist. Huazh treibt sie voran. Die Exper­tise liegt dabei auf fünf Kern­be­rei­chen: Lagerlogistik­planung, Lager­informations­systeme, Förder­sys­teme, auto­ma­ti­sierte Systeme zum Lagern und Wieder­finden von Stück- und Kleingut, halb- und voll­automatische Kommissionier­systeme. Herz­stück sind die Shut­tles, die auf Schienen durchs Lager flitzen und selbst­ständig Waren auflesen und wieder abladen. Das Unter­nehmen, das aus der Univer­sität Nanjing hervor­ging, entwi­ckelt sie schon seit knapp 20 ­Jahren.

Vor knapp 20 Jahren begann Huazh mit der Entwick­lung von Shut­tles für Lager­häuser. Um die Pole­po­si­tion zu halten, setzt das Unter­nehmen jetzt auf Antriebs­sys­teme von ebm-papst. (Foto | Huazh Intra­lo­gistics Tech­no­logy)

Kompakte Flitzer

„Dieser Bereich ist sehr viel­ver­spre­chend und ist in den letzten Jahren schnell gewachsen“, sagt Liu Feng. Der Team­leiter im Bereich R&D bei Huazh ist verant­wort­lich für die Shut­tles. „Grund­le­gend bei den Shut­tles sind geringe Größe und hohe Geschwin­dig­keit — so kann viel Platz gespart und das Kommis­sio­nieren und Entladen von Waren beschleu­nigt werden.“

Grund­le­gend bei den Shut­tles sind geringe Größe und hohe Geschwin­dig­keit.

Liu Feng, Team­leiter Bereich R&D Bei Huazh

Um die neuste Shuttle-Genera­tion, die optisch einem roten Sport­wagen in nichts nach­steht, zu verbes­sern, entschied sich Huazh dazu, von AC- zu DC-Motoren zu wech­seln, und holte sich dafür Unter­stüt­zung von ebm-papst. „Wir wählten ebm-papst wegen der hoch­qua­li­ta­tiven Produkte und aufgrund des exzel­lenten lokalen Services“, erklärt Feng. Für verschie­dene Shuttle-Ausfüh­rungen von Huazh stellt ebm-papst die kompletten Antriebs­sys­teme: den bürs­ten­losen Innen­läu­fer­motor der Serie ECI, Getriebe, Encoder und Elek­tronik. ebm-papst liefert sowohl Hard- als auch Soft­ware. Zusammen sorgen sie dafür, dass sich ein Shuttle auf den Schienen vorwärts­be­wegt, den Tele­sko­parm bewegt, der die Waren­boxen greift, und die Boxen anhebt.

Flinkes Team

Damit das System perfekt auf die Anwen­dung abge­stimmt ist, braucht es ein Team, das zusam­men­spielt. ebm-papst Service­techniker Donny Tang kümmerte sich vor Ort um die Imple­men­tie­rung und verbrachte viel Zeit im Huazh-Test­labor, um alle nötigen Anpas­sungen vorzu­nehmen. Aber auch mit ebm-papst Außen­dienstler Tyrese Wu und Team­leiter Mike Tang stand Feng im regen Austausch. Feng sagt: „Wir hielten zusammen und arbei­teten als ein Team.“

Die größte Heraus­for­de­rung beim Shuttle-Projekt war, wie könnte es anders sein, die Geschwin­dig­keit: Nur vier bis sechs Wochen gibt sich Huazh Zeit, um nach Bestell­ein­gang Shut­tles an seine Kunden zu liefern. Das wirkt sich auch auf den Partner aus. ebm-papst sprach mit den eigenen Liefe­ranten, setzte neue Logis­tik­kon­zepte auf, holte das interne Supply­chain-Impro­ve­ment-Team ins Boot. Feng resü­miert: „ebm-papst reagiert rasch, ermög­licht einen schnellen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch und hält einen Puffer­be­stand von Kompo­nenten bereit.“

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