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So spart der Strom­erzeuger

Zuver­lässig, ener­gie­spa­rend, feuer­be­ständig – der Ener­gie­ver­sorger Hong Kong Electric hatte hohe Ansprüche an die neuen Venti­la­toren für seine Klima­an­lage. Die Lösung kam mit Unter­stüt­zung aus dem hohen Norden.


Wenn die Skyline in Hong­kong nachts hell strahlt, leuchten auch die Augen der Betrachter. Zum nächt­li­chen Funkeln trägt nicht zuletzt Hong Kong Electric bei. Denn das Unter­nehmen versorgt über 570.000 Privat­haus­halte und gewerb­liche Kunden in Hong­kong mit Strom. Davon brauchte der Ener­gie­ver­sorger bislang auch selbst recht viel — und zwar für seine Klima­an­lage im Gebäude in Ap Lei Chau, einer südlich von Hong­kong gele­genen Insel. Die Anlage war nicht mehr auf dem Stand der Technik, fraß viel Energie und die darin verwen­deten AC-Venti­la­toren mussten nach zehn Jahren Betrieb häufig gewartet werden. Hong Kong Electric suchte daher nach Venti­la­toren, die zuver­lässig arbeiten, in das bishe­rige Lüftungs­system passen und Energie sparen.

Dafür wendete sich das Unter­nehmen an ebm-papst Hong Kong. Die baten prompt ihre Kollegen aus Schweden um Unter­stüt­zung. Daniel Yiu, Regional Sales Manager in Hong­kong, erklärt: „ebm-papst Schweden ist der Experte für Retro­fits. Die skan­di­na­vi­schen Kollegen rüsten bereits seit den frühen 90er-Jahren bestehende Lüftungs­an­lagen nach Kunden­be­dürf­nissen um.“

Strenge Brand­schutz­vor­schriften

Für das Projekt bei Ener­gie­ver­sorger Hong Kong Electric suchte Daniel Yiu von ebm-papst die Unter­stüt­zung seiner Kollegen in Schweden. (Foto | ebm-papst)

Gemeinsam fanden die Teams schnell das passende Produkt: Der kompakte EC-Radi­al­­ven­ti­lator MXAC erfüllte alle Anfor­de­rungen. Doch für den Einsatz in dem Gebäude musste er eine beson­ders hohe Feuer­wi­der­stands­klasse erfüllen. „Hong­kong hat detail­lier­tere Rege­lungen dazu, welche Tempe­ra­turen das Dich­tungs­ma­te­rial und die Dich­tungs­punkte aushalten müssen, als andere Länder“, sagt Björn Jonsson, Marke­ting-Manager bei ebm-papst Schweden. „Um die strengen Brand­schutz­vor­schriften zu erfüllen, mussten wir also die Dich­tung und Dämp­fung des Venti­la­tor­rah­mens anpassen und montierten verstell­bare Profile mit Feder­stoß­dämp­fern.“ Für einen Test lieferten sie die „Hong­kong-Version“ des MXAC.

Dabei ließ Hong Kong Electric drei Lüftungs­ge­räte in Ap Lei Chau einbauen, die haupt­säch­lich die Büro­flä­chen mit frischer Luft versorgen. Der Austausch dauerte nur fünf Stunden pro Einheit. Die Mess­ergeb­nisse begeis­terten: Bei glei­chem Luft­strom und stati­scher Druck­leis­tung benö­tigten die EC-Venti­la­toren 50 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger. Statt 6,75 Kilo­watt verbraucht ein Venti­lator nun nur noch 3,4 Kilo­watt pro Stunde. Die Einspa­rung wird im Betrieb über die variable Dreh­zahl­re­ge­lung erreicht. Dabei arbeiten die Venti­la­toren dank ihrem direkten Antrieb und ihrer kompakten Bauweise prak­tisch wartungs­frei. Das über­zeugte den Ener­gie­ver­sorger: Nach und nach tauscht er die Venti­la­toren im gesamten Haus und in weiteren Gebäuden aus, ein Retrofit in weiteren Gebäuden soll folgen.

ebm-papst Schweden lieferte insge­samt 30 Venti­la­toren für den gesamten Hong Kong Electric Tower in Ap Lei Chau. Mit ihnen kann der Ener­gie­ver­sorger zukünftig 270.000 Kilo­watt­stunden Strom pro Jahr einsparen. 

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